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Normen und Piktogramme

Normen Handschutz

Einstufung von Handschuhen
Um den Anforderungen im gewerblichen Bereich gerecht zu werden, sind Handschuhe in 3 Kategorien eingeteilt:
Kategorie I - minimale Risiken, geringe Schutzanforderung
Kategorie II - mittlere Risiken, Schutz gegen z. B. mechanische Gefährdung
Kategorie III - hohe Risiken, Schutz gegen irreversible Schäden und tödliche Gefahren, z. B. Schädigungen durch Chemikalien

Kennzeichnung
Auf den Handschuhen ist mindestens das CE-Zeichen anzubringen. In der Regel werden Handschuhe in Kategorie II und III eingestuft. Handschuhe der Kategorie I sind Handschuhe ohne besondere Schutzfunktion und schützen lediglich vor Schmutz oder dienen dem Produktschutz.

EN 420 - Allgemeine Anforderungen an Schutzhandschuhe
Diese Norm legt die für alle Schutzhandschuhe anzuwendenden relevanten Prüfverfahren und die allgemeinen Anforderungen zu Gestaltungsgrundsät-zen, Handschuhkonfektionierungen, Widerstand des Handschuhmateriales gegen Wasserdurchdringung, Unschädlichkeit, Komfort und Leistungsvermö-gen, sowie die vom Hersteller vorzunehmende Kennzeichnung und vom Hersteller zu liefernden Informationen fest.

 EN 388 - Mechanische Risiken
Die Norm EN 388 ist die europäische Norm für Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken.
Die Norm besagt für die verschiedenen Leistungsstufen eine bestimmte Schnittfestigkeit, eine bestimmte Weiterreißfestigkeit, die in Newton gemessen wird, eine Durchstichfestigkeit, die ebenfalls in Newton gemessen wird und eine bestimmte Abriebfestigkeit, die in Zyklen gemessen wird.

Prüfung Leistungsstufe 1 Leistungsstufe 2 Leistungsstufe 3 Leistungsstufe 4 Leistungsstufe 5
Wert (A) Abriebfestigkeit (Anzahl der Zyklen) 100 500 2000 8000  
Wert (B) Schnittfestigkeit (Faktor) 1,2 2,5 5,0 10,0 20,0
Wert (C) Weiterreißfestigkeit (in N) 10 25 50 75  
Wert (D) Durchstichfestigkeit (in N) 20 60 100 150  

 

 EN 388:2016 – Normänderung für Schnittschutzhandschuhe
Die Einstufung der Schutzklasse von Schnittschutzhandschuhen erfolgte bisher nach der Norm DIN EN 388:2003. Durch eine stetige Weiterentwicklung der Handschuhe und den eingesetzten Materialien wurde eine Anpassung der Prüfung und Klassifizierung erforderlich. Diese wurde in der DIN EN 388:2016/ISO 13997 umgesetzt. Das Ergebnis wird in Newton (N) angegeben und der Schnittschutzhandschuh entsprechend einer Schnittschutzklasse von A - F zugeordnet.

Prüfung Leistungsstufe A Leistungsstufe B Leistungsstufe C Leistungsstufe D Leistungsstufe E Leistungsstufe F
Wert (F) Schnittfestigkeit nach ISO 13997(N) ≥ 2 ≥ 5 ≥ 10 ≥ 15 ≥ 22 ≥ 30

 

 

 EN 407 - Thermische Risiken
Die Norm EN 407 ist die europäische Norm für Schutzhandschuhe gegen Hitze und/oder Feuer.
Sie sollte für alle Schutzhandschuhe angewendet werden, die die Hände in einer oder mehreren der folgenden Formen gegen Hitze und/oder Feuer schützen.

Prüfung Leistungsstufe 1 Leistungsstufe 2 Leistungsstufe 3 Leistungsstufe 4
Wert (A) Brennverhalten < 20 Sek. < 10 Sek. < 3 Sek. < 2 Sek.
Wert (B) Kontaktwärme 100℃
>15 Sek.
250℃
>15 Sek.
350℃
>15 Sek.
500℃
>15 Sek.
Wert (C) Konvektive Hitze > 4 Sek. > 7 Sek. > 10 Sek. > 18 Sek.
Wert (D) Strahlungswärme > 5 Sek. > 30 Sek. > 90 Sek. > 150 Sek.
Wert (E) Belastung durch kleine Spritzer geschmolzenen Metalles > 5 Tropfen > 15 Tropfen > 25 Tropfen > 35 Tropfen
Wert (F) Belastung durch große Mengen flüssigen Metalles 20 Gramm 60 Gramm 100 Gramm 150 Gramm

 

 EN 511 - Schutzhandschuhe gegen Kälte
Die Norm EN 511 ist die europäische Norm für Schutzhandschuhe gegen konvektive Kälte oder Kontaktkälte bis -50°C.

Prüfung Leistungsstufe 0 Leistungsstufe 1 Leistungsstufe 2 Leistungsstufe 3 Leistungsstufe 4
Wert (A) Konvektive Kälte (Isolation | Tr/m2) | Tr < 0,10 0,1 < | Tr
< 0,15
0,15 < | Tr
< 0,22
0,22 < | Tr
< 0,3
0,3 < | Tr
Wert (B) Kontaktkälte (Thermische Resistenz R/m2) R < 0,025 0,025 < R
< 0,050
0,050 < R
< 0,100
0,100 < R
< 0,150
0,150 < R
Wert (C) Wasserdichtigkeit (Durchdringung Wasser , 30min.) Durchdringen Kein durchdringen      

 

EN 374 - Schutzhandschuhe gegen Chemikalien und Mikroorganismen
Die Norm EN 374 ist die europäische Norm für Schutzhandschuhe gegen Chemikalien und/oder Mikroorganismen.
Die EN 374 besteht aus drei Teilen:

  • EN 374-1: Terminologie und Leistungsforderung
  • EN 374-2: Bestimmung des Widerstandes gegen Penetration
  • EN 374-3: Bestimmung des Widerstandes gegen Permeation von Chemikalien

Zudem werden Chemikalienschutzhandschuhe drei Typenklassen zugeordnet:

  • Typ A: Schutzhandschuh weist eine Permeationsbeständigkeit von mindestens jeweils 30 Minuten bei mindestens 6 Prüfchemikalien auf.
  • Typ B: Schutzhandschuh weist eine Permeationsbeständigkeit von mindestens jeweils 30 Minuten bei mindestens 3 Prüfchemikalien auf.
  • Typ C: Schutzhandschuh weist eine Permeationsbeständigkeit von mindestens 10 Minuten bei mindestens 1 Prüfchemikalie auf.

 

 Piktogramm für Schutzhandschuhe mit geringem Schutz gegen chemische Gefahren

 Piktogramm für Schutzhandschuhe gegen Mikroorganismen

Permeation Durchbruchzeit
Stufe 1 > 10 min
Stufe 2 > 30 min
Stufe 3 > 60 min
Stufe 4 > 120 min
Stufe 5 > 240 min
Stufe 6 > 480 min

 

 Piktogramm für Schutzhandschuhe gegen chemische Gefahren

Kennbuchstabe Prüfchemikalie Cas Nummer Klasse
A Methanol 67-56-1 Primärer Alkohol
B Aceton 67-64-1 Keton
C Acetonitril 75-05-8 Nitril
D Dichlormethan 75-09-2 Chlorierter Kohlenwasserstoff
E Kohlenstoffdisulfid 75-15-0 Schwefelhaltige organische Verbindung
F Toluol 108-88-3 Aromatischer Kohlenwasserstoff
G Diethylamin 109-89-7 Amin
H Tetrahydrofuran 109-99-9 Heterozyklisch und Ätherverbindung
I Ethylacetat 141-78-6 Ester
J n-Heptan 142-85-5 Aliphatischer Kohlenwasserstoff
K Natriumhydroxid 40% 1310-73-2 Anorganische Base
L Schwefelsäure 96% 7664-93-9 Anorganische Säure, oxidierend
M Schwefelsäure 96% 7697-37-2 Anorganische Säure, oxidierend
N Essigsäure 99% 64-19-7 Organische Säure
O Ammoniakwasser 25% 1336-21-6 Organische Base
P Wasserstoffperoxid 30% 7722-84-1 Peroxid
S Flusssäure 40% 7664-39-3 Anorganische Säure
T Formaldehyd 37% 50-00-0 Aldehyd

 

 EN 12477 - Schweißerschutzhandschuhe
Die Norm EN 12477 ist die europäische Norm für Schutzhandschuhe für Handschweißen, Schneiden und verwandte Metallbearbeitungen.

Prüfung Leistungsstufe 1 Leistungsstufe 2 Leistungsstufe 3 Leistungsstufe 4
Wert (A) Brennverhalten < 20 Sek. < 10 Sek. < 3 Sek. < 2 Sek.
Wert (B) Kontaktwärme 100℃
>15 Sek.
250℃
>15 Sek.
350℃
>15 Sek.
500℃
>15 Sek.
Wert (C) Konvektive Hitze > 4 Sek. > 7 Sek. > 10 Sek. > 18 Sek.
Wert (D) Strahlungswärme > 5 Sek. > 30 Sek. > 90 Sek. > 150 Sek.
Wert (E) Belastung durch kleine Spritzer geschmolzenen Metalles > 5 Tropfen > 15 Tropfen > 25 Tropfen > 35 Tropfen
Wert (F) Belastung durch große Mengen flüssigen Metalles 20 Gramm 60 Gramm 100 Gramm 150 Gramm

 

Die Norm unterscheidet klassifiziert Schweißerschutzhandschuhe zusätzlich nach Typ A und Typ B. Diese werden anhand der vorgegebenen Leistungsstufen ermittelt welche für die jeweilige Klassifizierung mindestens erreicht werden müssen:

Prüfung Zertifizierung Typ A Typ B
Abriebfestigkeit EN 388 Leistungsstufe 2 Leistungsstufe 1
Schnittfestigkeit EN 388 Leistungsstufe 1 Leistungsstufe 1
Weiterreißfestigkeit EN 388 Leistungsstufe 2 Leistungsstufe 1
Stichfestigkeit EN 388 Leistungsstufe 2 Leistungsstufe 1
Brennverhalten EN 407 Leistungsstufe 3 Leistungsstufe 2
Kontaktwärme EN 407 Leistungsstufe 1 Leistungsstufe 1
Konvektive Hitze EN 407 Leistungsstufe 2 Leistungsstufe 0
Schmelzmetallspritzer EN 407 Leistungsstufe 3 Leistungsstufe 2
Fingerbeweglichkeit EN 420 Leistungsstufe 1 Leistungsstufe 4

 

Normen Schutzbekleidung

 EN ISO 20471 - Hochsichtbare Warnkleidung
Die EN ISO 20471:2013 ist die Europäische Norm für hochsichtbare Warnkleidung für den professionellen Gebrauch. Die fluoreszierende Warnkleidung wird in drei verschiedene Bekleidungsklassen unterteilt. Die jeweilige Klasse (A) wird neben dem Piktogramm angegeben.
Die Bekleidungsklassen richten sich nach der kleinsten Fläche des sichtbaren Materials in m²:

Material Klasse 1 Klasse 2 Klasse 3
Fluorezierendes Material 0,14 m² 0,50 m² 0,80 m²
Reflektierendes Material 0,10 m² 0,13 m² 0,20 m²

 

 EN 13034 - Schutzkleidung gegen flüssige Chemikalien
Die Norm EN 13034 ist die europäische Norm für Chemikalienschutzkleidung gegen flüssige Chemikalien. Sie legt die Mindestanforderungen an Chemikalienschutzkleidung mit eingeschränktem Schutz gegen flüssige Chemikalien fest (Ausrüstung Typ 6 und Typ PB [6]).

EN ISO 13982 - Schutzkleidung gegen feste Partikel
Die Norm EN ISO 13982 ist die europäische Norm für Chemikalienschutzkleidung gegen feste Partikel. Die EN ISO 13982 besteht aus zwei Teilen:

  •  EN ISO 13982-1: Leistungsanforderungen an Chemikalienschutzkleidung, die einen Schutz gegen luftgetragene feste Partikel für den ganzen Körper gewährt (Kleidung Typ 5)
  •  EN ISO 13982-2: Prüfverfahren zur Bestimmung der nach innen gerichteten Leckage von Aerosolen kleiner Partikel durch Schutzanzüge

 EN 1073 - Schutzkleidung regen radioaktive Kontamination
Die Norm EN 1073 ist die europäische Norm für Schutzkleidung gegen radioaktive Kontamination. Diese Norm ist in zwei Teile gegliedert:

  • EN 1073-1: Anforderungen und Prüfverfahren für belüftete Schutzkleidung gegen radioaktive Kontamination durch feste Partikel
  • EN 1073-2: Anforderungen und Prüfverfahren für unbelüftete Schutzkleidung gegen radioaktive Kontamination durch feste Partikel

 EN 14605 - Schutzkleidung gegen flüssige Chemikalien
Die Norm EN 14605 regelt die Anforderungen an Ganzkörperschutzanzüge oder Vollschutzanzüge. Chemikalienschutzkleidung wird grundlegend nach folgenden Anwendungsfällen eingeteilt:

  • Typ 3: Chemikalienschutzanzüge mit flüssigkeitsdichten Verbindungen
  • Typ 4: Chemikalienschutzanzüge mit spraydichten Verbindungen
  • TYP PB [3]: Schutzkleidung für Teile des Körpers mit flüssigkeitsdichten Verbindungen
  • TYP PB [4]: Schutzkleidung für Teile des Körpers mit spraydichten Verbindungen

 EN ISO 11612 - Schutzkleidung gegen Hitze und Flammen
Die Norm EN ISO 11612 ist die europäische Norm für Schutzkleidung gegen Hitze und Flammen. Schutzkleidung, die für den Schutz gegen kurzen Kontakt mit Flammen und wenigstens eine Art von Hitze vorgesehen ist. Die Hitze kann konvektiv, strahlend oder durch große flüssige Metallspritzer verursacht werden – oder in Kombination dieser Einwirkungen eintreten. Die Anforderungen an die begrenzte Flammausbreitung müssen immer erfüllt sein. Die Bekleidung ist durch folgende Parameter klassifiziert:

Code Prüfung
A1 - A2 Schutz gegen begrenzte Flammausbreitung
B1 - B3 Schutz gegen konvektive Hitze
C1 - C4 Schutz gegen Strahlungshitze
D1 - D3 Flüssige Aluminiumspritzer
E1 - E3 Flüssige Eisenspritzer
F1 - F3 Kontakthitze

 

 EN 61482-1-2 - Schutzkleidung gegen die Gefahren eines elektrischen Lichtbogens
Schutzkleidung die nach EN 61482-1-2 zertifiziert wurde schützt den Träger vor den thermischen Gefahren eines elektrischen Störlichtbogens. Die Bekleidung ist wie folgt klassifiziert:

Klasse Lichtbogen Dauer (ms)
1 4 500
2 7 500

 

 EN ISO 11611 - Schutzkleidung gegen kleine Spritzer von geschmolzenem Metall und kurzen Kontakt mit Flammen
Die Norm EN ISO 11611 ist die europäische Norm für Schutzkleidung gegen kleine Spritzer von geschmolzenem Metall und kurzen Kontakt mit Flammen. Nach EN ISO 11611 teilt man die Kleidung je nach Schutzwirkung in folgende Klassen ein:

  • Klasse 1: Schutz gegen weniger riskante Schweißarbeiten und Situationen mit wenigen Spritzern und geringer Strahlungshitze
  • Klasse 2: Schutz gegen riskante Schweißarbeiten und Situationen mit hoher Strahlungshitze

 EN 343 - Schutzkleidung gegen schlechtes Wetter
Die Norm EN 343 enthält die Anforderungen für Schutzkleidung gegen schlechtes Wetter (Regen, Wind und Temperaturen von unter -5 °C). Die Regenkleidung ist klassifiziert durch zwei Kriterien:

Prüfung Klasse 1 Klasse 2 Klasse 3
Wasserdurchgangswiderstand (A) - >800 mm H2O >1300 mm H2O
Wasserdampfdurchgangswiderstand (B) Ret > 150 Ret > 20 Ret > 1 - 19

 

 EN 1149 - Antistatische Schutzkleidung
Die Norm EN 1149 ist die europäische Norm für Schutzbekleidung mit antistatischen Eigenschaften.
Die EN 1149 besteht aus vier Teilen:

  • EN 1149-1: Prüfverfahren für die Messung des Oberflächenwiderstandes
  • EN 1149-2: Prüfverfahren für die Messung des elektrischen Widerstandes durch ein Material
  • EN 1149-3: Prüfverfahren für die Messung des Ladungsabbaus
  • EN 1149-5: Leistungsanforderungen an Material und Konstruktionsanforderungen

Normen Sicherheitsschuhe

Übersicht der verschiedenen Schutzklassen nach EN ISO 20345:2011/ EN ISO 20347:2012:

Schutzklasse Zertifizierung Rutschhemmung (SRA/SRB/SRC) Zehenschutzkappe Durchtrittsichere Sohle Geschlossener Fersenbereich Kraftstoffbeständige Sohle Antistatische Eigenschaften Energieaufnahme im Fersenbereich Wasserduchtritt Profilierte Laufsohle
OB EN ISO 20347:2012 X     Offener Fersenbereich möglich          
O1 EN ISO 20347:2012 X     X   X X    
O2 EN ISO 20347:2012 X     X   X X mind. 80 Min.  
O4 EN ISO 20347:2012 X     X   X X Kein Wasserduchtritt X
SB EN ISO 20345:2011 X X   Offener Fersenbereich möglich          
S1 EN ISO 20345:2011 X X   X X X X    
S1P EN ISO 20345:2011 X X X X X X X    
S2 EN ISO 20345:2011 X X   X X X X mind. 80 Min.  
S3 EN ISO 20345:2011 X X X X X X X mind. 80 Min. X
S4 EN ISO 20345:2011 X X   X X X X Kein Wasserduchtritt  
S5 EN ISO 20345:2011 X X X X X X X Kein Wasserduchtritt X

 

Die Eigenschaften der Sicherheitsschuhe werden mit Abkürzungen gekennzeichet:

Kennzeichnung Anforderung
A Antistatische Eigenschaften
C Leitfähig
CI Kälteisolierung
FO Kraftstoffbeständigkeit
HI Wärmeisolierung
HRO Hitzebeständigkeit gegen Kontaktwärme
P Durchtrittsichere Sohle
WR Wasserdurchtritt und -aufnahme des gesamten Schuhs
WRU Wasserdurchtritt und -aufnahme des Schuhoberteils
SRA Rutschhemmung (Testverfahren: Keramikfliese/Reinigungsmittel)
SRB Rutschhemmung (Testverfahren: Stahlboden/Glycerin)
SRC Rutschhemmung (Testverfahren: SRA und SRB bestanden)

 

Normen Atemschutz

EN 140 - Halbmasken und Viertelmasken
Die Norm EN 140 legt Leistungsanforderungen und Prüfverfahren für Halbmasken und Viertelmasken fest.

EN 143 - Partikelfilter
Die Norm EN 143 legt Leistungsanforderungen und Prüfverfahren für Partikelfilter fest.

EN 14387 - Gasfilter
Die Norm EN 14387 legt Leistungsanforderungen und Prüfverfahren für Gasfilter fest.

EN 136 - Vollmasken
Die Norm EN 136 legt Leistungsanforderungen und Prüfverfahren für Vollmasken fest.

EN 149 - Filtrierende Halbmasken zum Schutz gegen Partikel
Die Norm EN 149 legt Leistungsanforderungen und Prüfverfahren für filtrierende Halbmasken zum Schutz gegen Partikel fest.

Einsatzgrenzen und Einsatzgebiete für partikelfiltrierende Halbmasken und Masken mit Wechselfiltern:

Schutzstufe Einschränkungen
FFP1 Nicht gegen Partikel krebserzeugender und radioaktiver Stoffe und biologische Arbeitsstoffe der Risikogruppen 2+3 und Enzyme
FFP2 Nicht gegen Partikel radioaktiver Stoffe und biologische Arbeitsstoffe der Risikogruppe 3 und Enzyme
FFP3  

 

Schutzstufe Art der Luftbelastung Beispiele
A1 Organische Gase und Dämpfe Siedepunkt > 65°C Umgang mit Lösungsmitteln aus Lacken, Farben und Klebstoffen
A2 siehe A1 Wie A1, jedoch für höhere Konzentrationen einsetzbar
A1B1E1 Siehe A1 + anorganische Gase und Dämpfe + saure Gase Wie A1 + Umgang mit Chlor, Brom, Blausäure + Umgang mit Schwefeldioxid, Salzsäure und anderen sauer reagierenden Gasen
A1B1E1K1 Siehe A1B1E1 + Ammoniak Wie A1B1E1 + Umgang mit Ammoniak
A2B2E1 Siehe A1B1E1 Wie A1B1E1, jedoch für höhere Konzentrationen einsetzbar
A2B2E2K2 Siehe A1B1E1K1 Wie A1B1E1K1, jedoch für höhere Konzentrationen einsetzbar
P1/FFP1 Ungiftige Stäube und Aerosole auf Wasser- und Ölbasis Umgang mit Grobstäuben
P2/FFP2 Gesundheitsschädliche Stäube, Rauch und Aerosole auf Wasser- und Ölbasis Umgang mit Weichholz, Glasfasern, Metall- und Kunststoffbearbeitung [außer PVC] + Umgang mit Ölnebel
P3/FFP3 Gesundheitsschädliche und krebserzeugende Stäube, Rauch und Aerosole auf Wasser- und Ölbasis Umgang mit Schwermetallen, Hartholz, radioaktiven und biochemischen Stoffen sowie Ölnebel; Schweißarbeiten von Edelstahl

 

Die Neufassung der Norm EN 149:2001 + A1:2009 unterscheidet bei filtrierenden Halbmasken, ob die Maske für eine Schicht (Kennzeichnung NR) oder ob sie über eine Schicht hinaus verwendet werden kann (Kennzeichnung R). Im Falle der wiederverwendbaren Masken verlangen die Standards, dass die Maske auch nach Reinigungs- und Desinfektionsvorgängenen die Anforderungen der Norm erfüllt.

Zusatz Bemerkung
R Filtrierende Halbmaske ist wiederverwendbar
NR Filtrierende Halbmaske ist nicht wiederverwendbar

 

Normen Erste-Hilfe

DIN 13 157 und DIN 13 169 - Verbandbehältnisse für den betrieblichen Arbeitsschutz
Die Normen DIN 13 157 und DIN 13 169 legen die empfohlenen Inhalte von Verbandsbehältnissen für den betrieblichen Arbeitsschutz fest.

DIN 13 157 und DIN 13 160 - Schulen und Kindergärten
Verbandkästen/ -taschen mit diesen Normen sind in Schulen und Kindergärten stationär oder auf Ausflügen einsetzbar.

DIN 13 164 - KFZ-Verbandkästen/ -taschen und KFZ-Kombitaschen
Gesetzliche Mitführpflicht in allen PKW. Die Regelungen finden sich in der Straßenverkehrsordnung (StVO).

DIN 14 142 und DIN 13 164 - Rettungsfahrzeuge
Sonderfüllungen für die Feuerwehrfahrzeuge oder Krankentransporte sowie Straßentransporte mit gefährlichen Gütern (GGVS).

Erkennung der erforderlichen DIN-Norm:

Betriebsart DIN-Norm Beschäftigtenanzahl DIN-Vorschrift
Verwaltungs- und Handelsbetriebe DIN 13 157
DIN 13 169
DIN 13 169
1 bis 50 Beschäftigte
51 bis 300 Beschäftigte
je 300 weitere Beschäftigte
1 Verbandkasten DIN 13 157
1 Verbandkasten DIN 13 169
zusätzlich 1 Verbandkasten DIN 13 169
Herstellungs- und Verarbeitungsbetriebe DIN 13 157
DIN 13 169
DIN 13 169
1 bis 20 Beschäftigte
21 bis 100 Beschäftigte
je 100 weitere Beschäftigte
1 Verbandkasten DIN 13 157
1 Verbandkasten DIN 13 169
zusätzlich 1 Verbandkasten DIN 13 169
Baustellen DIN 13 157
DIN 13 169
DIN 13 169
1 bis 10 Beschäftigte
11 bis 50 Beschäftigte
je 50 weitere Beschäftigte
1 Verbandkasten DIN 13 157
1 Verbandkasten DIN 13 169
zusätzlich 1 Verbandkasten DIN 13 169

 

Inhaltsaufstellung der DIN-Normen

Verbandstoffinhalte DIN 13 157 DIN 13 169 DIN 13 164 DIN 13 160
Heftpflaster 5 m x 2,5 cm DIN 13 019 1x 2x 1x 1x
Wundschnellverband 10 x 6 cm DIN 13 019 8x 16x 4x 8x
Fingerkuppenverband 4x 8x 2x  
Fingerverband 120 x 20 mm 4x 8x 2x  
Fingerstrips 19 x 72 mm 4x 8x 2x  
Fingerstrips 25 x 72 mm 8x 16x 4x  
Verbandpäckchen klein DIN 13 151-K steril, 1x 2x 1x 1x
Verbandpäckchen mittel DIN 13 151-M, steril 8x 6x 2x 2x
Verbandpäckchen groß, DIN 13 151-G steril 1x 2x 1x 2x
Verbandtuch 80 x 60 cm DIN 13 152-A, steril 1x 2x 1x 1x
Wundkompresse 10 x 10 cm, steril 6x 12x 6x 6x
Augenkompresse 2x 4x    
Kälte-Sofort-Kompresse 1x 2x    
Rettungsdecke 210 x 160 cm 1x 2x 1x 1x
Fixierbinde 4 m x 6 cm DIN 61 634-FB6 2x 4x 2x 2x
Fixierbinde 4 m x 8 cm DIN 61 634-FB8 2x 4x 3x 2x
Dreiecktuch DIN 13 168-D 2x 4x 2x 2x
Erste-Hilfe-Schere 19 cm DIN 58 279-B190 1x 1x   1x
Folienbeutel 30 x 40 cm 2x 4x    
Vliestuch 20 x 30 cm 5x 10x    
Vinylhandschuhe DIN EN 455 4x 8x 4x 8x
Anleitung zur Ersten Hilfe 1x 1x 1x 1x
Inhaltsverzeichnis 1x 1x 1x 1x
Verbandtuch 40 x 60 cm DIN 13 152-BR,steril     2x 2x
Erste-Hilfe-Schere 14,5 cm DIN 58 279-B145     1x  
Feuchttücher zur Hautreinigung     2x  
Diagnostikleuchte       1x
Anhängezettel Vfür erletzte       5x

 

Einsatzgebiete der Augenspülprodukte

Gefährdete Arbeitsstätte Art der Verletzung Augenspülprodukt/Wirkweise
Werkstätten, Metallbearbeitungsbetriebe, Industrie, Holzbearbeitungsbetriebe, Werften u.a. Mechanische Verletzungen durch Fremdkörpereintritt z.B. Späne, Metallsplitter, Schmutz etc. Natriumchloridlösung 0,9% - wäscht Fremdkörper aus dem Auge
Chemische Labore, Chemiebetriebe, Industrie, Polizei, Militär Feuerwehr u.a. Verätzung durch Chemikalien z.B. Säuren und Laugen Gepufferte Spüllösung BioPhos®74 - neutralisiert Chemikalien im Auge
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